Therapieablauf
Der Ablauf einer Verhaltenstherapie beginnt mit der Anmeldung, der Klärung der Finanzierung und der probatorischen Phase, in der Therapeut und Patient sich kennenlernen und die Probleme gemeinsam analysieren. Anschließend werden individuelle Therapieziele festgelegt und ein Behandlungsplan erstellt. Es folgen die eigentliche Therapiephase mit ein- bis zweiwöchentlichen Sitzungen, die je nach Bedarf als kurz- oder mittelfristige Therapie geplant werden, sowie Übungen für den Alltag. Gegen Ende der Therapie werden die Sitzungen ausgedehnt, um die Langzeitstabilisierung zu sichern.
Orientierungs- und Planungsphase
- Ziel:Erstgespräche (zwei bis drei Sitzungen), um sich kennenzulernen, die Problematik zu umreißen, Diagnosen zu erstellen und gemeinsam zu entscheiden, ob und in welchem Umfang eine Therapie sinnvoll ist.
- Ablauf:Der Patient schildert seine Probleme. Therapeut und Patient besprechen das Vorgehen und es wird ein grober Behandlungsplan entworfen.
- Grundhaltung:Der Therapeut begegnet dem Klienten mit drei grundlegenden Prinzipien:
- Empathie:Einfühlendes und nicht-wertendes Verstehen des inneren Bezugsrahmens des Klienten.
- Unbedingte Wertschätzung:Eine wohlwollende und akzeptierende Haltung, unabhängig von dem, was der Klient sagt oder tut.
- Kongruenz:Die Echtheit und Aufrichtigkeit des Therapeuten in der Beziehung zum Klienten.
- Eigenverantwortung:Klienten tragen eine hohe Eigenverantwortung in der Therapie.
- Verarbeitung:Im Laufe der Therapie können auch schmerzhafte Erfahrungen durchgearbeitet werden.
Therapiephase
- Problemanalyse: Gemeinsam werden die Entstehungsbedingungen und Aufrechterhaltung der Symptome analysiert, oft mithilfe des SORKC-Modells (Situation, Organismus, Reaktion, Kontingenz, Konsequenz).
- Zielsetzung: Konkrete Therapieziele werden gemeinsam formuliert.
- Veränderung:Die Therapie schafft eine sichere und vertrauensvolle Beziehung, die es dem Klienten ermöglicht, sich zu öffnen, Gefühle zuzulassen, neue Erkenntnisse zu gewinnen und schließlich eigenverantwortlich Lösungen zu entwickeln.
- Dialog und Wahrnehmung: Im Dialog mit dem Therapeuten wird Ihr Erleben geschult. Sie lernen, Ihre Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen bewusster wahrzunehmen. Oft geht es darum, sich auf die Erfahrungen und Wahrnehmungen des gegenwärtigen Moments zu konzentrieren. Was Sie im Moment fühlen und denken, ist zentral.
- Erfahrungen ermöglichen: Der Therapeut unterstützt Sie dabei, neue Erfahrungen zu machen und neue Verhaltensweisen auszuprobieren. Dies geschieht durch gezielte Übungen und das Infragestellen bestehender Sichtweisen.
- Ganzheitlicher Ansatz: Geist, Körper und Seele werden als Einheit betrachtet und integriert.
- Kreative Anpassung: Wenn Verhaltensmuster in der Gegenwart dysfunktional sind, werden diese im therapeutischen Prozess aufgedeckt und neugestaltet.
- Unterstützung und Herausforderung: Der Therapeut bietet einen wertschätzenden und einfühlsamen Rahmen, fordert aber gleichzeitig zur Weiterentwicklung auf.
- Selbstentfaltung: Dem Klienten wird geholfen, seine eigenen Wachstums- und Entwicklungspotenziale zu entfalten und zu einer „fully functioning person“ zu werden.
- „Hilfe zur Selbsthilfe“: Der Therapeut unterstützt den Klienten dabei, die in ihm vorhandenen Lösungen selbst zu finden und zu nutzen.
- Methoden: Der Therapeut schlägt verschiedene Techniken vor (z. B. Expositionsübungen) die auf die individuellen Ziele abgestimmt sind.
- Übungen und „Hausaufgaben“: Zwischen den Sitzungen werden Übungen durchgeführt, um neue Verhaltensweisen im Alltag auszuprobieren und zu festigen.
Stabilisierungs- und Abschlussphase
- Ziel: Die erzielten Erfolge sollen langfristig gesichert werden.
- Ablauf: Die Abstände zwischen den Therapiesitzungen werden schrittweise verlängert.
- Rückfallprophylaxe: Es wird eine Strategie entwickelt, um Rückfälle zu verhindern.

Werte und Auftritt im Beruf
Führungskräfte sind kraftvoll, wenn sie ihr Führungshandwerk beherrschen und eine klare Vorstellung bezüglich der Gestaltung ihrer eigenen Führungsrolle haben.
Mitarbeiter sind motiviert, wenn sie sich wertgeschätzt und richtig wahrgenommen fühlen.
Inspirierend sind beide aber erst dann, wenn sie mit ihren Stärken und ihrer Leidenschaft das tun, was sie „im Herzen“ für richtig halten. Dann entsteht Souveränität, die die Menschen um Sie „ansteckt“ und begeistert. Sie wirken als Führungskraft eindeutig souveräner und erzielen auf authentische Art und Weise eine signifikant bessere Performance, wenn Sie sich im Klaren sind, was Sie auszeichnet und antreibt.
Ihre Vision – Wofür stehen Sie ein?
Was zeichnet Sie aus? Was macht Sie einzigartig? Welche Werte, Motive und Ziele treiben Sie an? Wohin soll Ihre „Reise“ gehen? Sich mit diesen Grundsatzfragen auseinanderzusetzen ist nicht philosophische Abgehobenheit, sondern führt zur für Sie stimmigen Beantwortung der Frage, wie, wo und mit wem Sie Ihre Talente einsetzen wollen.
Ihre Werte- und Ziel-Strategie – Welche Ziele wollen Sie in „Ihrer Firma“ wie erreichen?
Ist die Frage nach dem eigenen „Brand“ und der persönlichen und beruflichen Vision stimmig beantwortet, geht es um den Transfer in klar definierte Ziele. Für den Erfolg ist entscheidend, dass es gelingt, eigene Ziele und Entwicklungsschritte im Abgleich mit den Unternehmenszielen und Vorstellungen seitens der Firma zu bringen.
Ihr Plan – Welche Kompetenzen sind vorhanden, welche müssen Sie noch trainieren?
Erst in der Auseinandersetzung mit der eigenen Vision, der persönlichen Zielsetzung und der Bewertung der vielfältigen Umweltanforderung wird Ihr individueller Umsetzungsplan geschaffen.
Ihre persönliche Kommunikations-Strategie In jeder zwischenmenschlichen Kommunikation sind nicht nur verbale Signale wichtig. Auch die nonverbale Kommunikation entscheidet über den persönlichen Erfolg.In einem Kommunikationstraining für Führungskräfte wird Ihr Auftritt unter die Lupe genommen. Aufgrund der Analyse können Stärken gestärkt und Schwächen erkannt und reduziert werden.
Wenn es um eine konkrete Konfliktsituation geht, gibt es die Konstellation, dass Sie selbst aktiv am Konflikt beteiligt sind, oder dass Sie als Teamleiter ein Team zu führen haben, welches sich in einer Konfliktsituation befindet.
Ihre persönliche Konfliktmanagement-Strategie
Nach der Analyse der Konfliktstruktur und der Verhaltensmuster der Beteiligten wird eine Lösungsstrategie erarbeitet und eine für die Zukunft zieldienliche Konfliktmanagement-Strategie. Eine Konfliktmediation hilft die effektiven Interessen hinter den vorgebrachten Positionen zu erkennen und in eine tragfähige Vereinbarung zu integrieren.Die dabei angewendeten Verhandlungsstrategien können Sie trainieren und erfolgreich im Beruf umsetzen.
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