Mit welchen Methoden ich arbeite
In meiner psychotherapeutischen Arbeit nutze ich verschiedene Ansätze und Methoden, die sich gegenseitig ergänzen. Jede Methode hat ihre eigene Stärke, und gemeinsam ermöglichen sie einen ganzheitlichen Zugang zu Heilung und persönlicher Entwicklung.
Verhaltenstherapeutische Methoden
In der Verhaltenstherapie geht es darum, belastende Muster zu erkennen und Schritt für Schritt zu verändern. Dabei setze ich unter anderem ein:
- Expositionsverfahren: behutsames Konfrontieren mit angstauslösenden Situationen, um Sicherheit und Selbstvertrauen zurückzugewinnen.
- Rollenspiele: neue Verhaltensweisen ausprobieren und üben, um im Alltag flexibler reagieren zu können.
- Kognitive Techniken: Arbeit an Gedankenmustern und Glaubenssätzen, die das Erleben beeinflussen.
- Verhaltensanalysen: genaues Hinschauen auf Auslöser, Reaktionen und Folgen, um Zusammenhänge zu verstehen.
Methoden aus der Gestalttherapie
Die Gestalttherapie betont das Erleben im Hier und Jetzt. Sie hilft, innere Anteile sichtbar zu machen und in einen Dialog zu bringen:
- Stuhldialoge: innere Stimmen oder Persönlichkeitsanteile treten miteinander in Kontakt.
- Arbeit im Hier und Jetzt: Gefühle und Gedanken werden unmittelbar wahrgenommen und ausgedrückt.
- Kreative Experimente: neue Sichtweisen und Ausdrucksformen werden erprobt.
Traumatherapeutische Verfahren
Bei der Arbeit mit traumatischen Erfahrungen kombiniere ich verschiedene Ansätze:
- Verhaltenstherapeutische Stabilisierung: Aufbau von Sicherheit und Ressourcen.
- Somatic Experiencing (Orienting-Übung): achtsames Wahrnehmen von Körperempfindungen, um das Nervensystem zu regulieren.
- Hypnotherapie: Zugang zu inneren Bildern und Ressourcen, besonders hilfreich bei Ängsten oder somatoformen Störungen.
Entspannungsmethoden
Um Stress abzubauen und die Selbstregulation zu fördern, setze ich verschiedene Entspannungsverfahren ein:
- Autogenes Training: durch innere Formeln Ruhe und Gelassenheit herstellen.
- Bodyscan: achtsames Wahrnehmen des Körpers, um Spannungen zu lösen.
- Atemarbeit: bewusste Atemübungen zur Beruhigung und Zentrierung.
Arbeit mit Kindheitsanteilen in Einzel und Paartherapie
In der Paartherapie und in der Arbeit mit Kindheitsprägungen geht es darum, alte Muster zu erkennen und neue Wege zu finden:
- Arbeit mit Kind-Anteilen und Eltern-Anteilen: innere Stimmen und Prägungen aus der Kindheit werden bewusst gemacht.
- Bearbeitung von Glaubenssätzen: hinderliche Überzeugungen werden überprüft und durch hilfreiche ersetzt.
- Förderung von Nähe und Bindung: Einzelklienten und Paare lernen, ihre Bedürfnisse klarer zu äußern und destruktive Muster zu durchbrechen.
Ich arbeite integrativ – das bedeutet, ich wähle die Methoden so aus, dass sie zu Ihrer individuellen Situation passen. Manche Klient:innen profitieren von klar strukturierten Verhaltenstechniken, andere von körperorientierten oder hypnotherapeutischen Verfahren. Oft ist es die Kombination, die den größten Fortschritt ermöglicht.
C.G.Jung und die Arbeit mit dem Unbewussten

Unser Wachbewusstsein weiss oft nur unzureichend Bescheid über die Zusammenhänge unseres Erlebens, warum wir uns in bestimmten Situationen so und nicht anders verhalten oder was hinter unserer Trauer, unserem Ärger, unseren Gefühlen von Sinnlosigkeit oder unseren körperlichen Schmerzzuständen steckt.
Nicht so das Unbewusste! Wenn wir es in einen achtsam unterstützten Veränderungsprozess einbeziehen, können seine umfassenden Erinnerungen, seine tiefe Weisheit und und sein Potenzial zu unserer Weiterentwicklung und Lösung von psychischen Schwierigkeiten machtvoll beitragen.
Oftmals geschieht dies dadurch, dass in den Sitzungen mit eher emotions- oder intuitionsfokussierten Ansätzen gearbeitet wird, wozu Elemente aus der Gestalttherapie wie Stuhldialoge gehören oder tiefe Entspannung und Eintauchen in Trancezustände über Imaginationsreisen und Hypnotherapie.
Wenn Sie Träume in die Stunde bringen, können diese aufschlussreiche Ergänzungen zu Ihrer bewussten Wahrnehmung einer Situation sein, jedoch muss man sie in der Regel aus der Bildsprache in eine für unser Denken fassbarere Sprache übersetzen.
Es geht bildlich gesprochen darum, unser „Seelenhaus“ tiefer zu erforschen und Räume zu betreten, die vielleicht lange verschlossen waren. Wir sind viel mehr, als wir bewusst von uns wissen und diese Tatsache braucht keine Angst zu machen, sondern kann zu einer tiefen Transformation führen, zu neuem Vertrauen in sein eigenes Unbewusstes und ins Leben: Es brauchen nicht alle Probleme mit dem Kopf gelöst zu werden, oft ist es hilfreicher, tief in sich hineinzuhören und die Lösungen abzuwarten, die durch diesen Dialog mit dem Unbewussten entstehen! Eine spannende Reise in unsere eigene innere Tiefe, auf die Sie sich nach vorbereitenden Anleitungengerne einlassen dürfen.
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Links Testpsychologie
Wer im diagnostischen Prozess psychologische Tests absolviert, tut dies über das Hogrefe-Testsystem (Link Testzentrale) über Klenico (Link Klenico) und erhält von mir direkt einen Einladungslink per Mail.
Wer sich sonst für Testpsychologie interessiert und sich im Vergleich zu anderen besser einschätzen möchte, kann für sich selber und/oder in Rücksprache mit mir verschiedene Tests durchlaufen und sich auf folgender Seite umschauen:
Link Übersicht: https://psytests.org/en.html
Link nach Stichworten: https://psytests.org/tagsen.html
Linksammlung für Klienten
🆘 Krisenhilfe allgemein
- Dargebotene Hand (Tel. 143) – rund um die Uhr erreichbar: https://www.143.ch
- Pro Mente Sana – Beratung und Krisenhilfe: https://www.promentesana.ch
- Kriseninterventionszentrum KIZ Bern https://www.upd.ch/de/angebot/erwachsenenpsychiatrie/stationaere-angebote/krisenintervention-kiz.php
Angst- und Zwangsstörungen
- Schweizerische Gesellschaft für Zwangsstörungen (SGZ): https://www.zwaenge.ch1
- UPK Basel – Informationen zu Ängsten, Phobien und Zwängen: https://www.upk.ch/erwachsene/hilfe-bei/aengste-phobien-und-zwaenge2
- Selbsthilfe Schweiz – Gruppen zu Zwangsstörungen: https://www.selbsthilfeschweiz.ch/…/Zwangsst-rungen3
Affektive Störungen (Depression, Manie, Bipolar)
- Schweizerische Gesellschaft für Bipolare Störungen (SGBS): http://swiss-bipolar.ch4
- Behandlungsempfehlungen Bipolare Störungen (SGPP): PDF-Link5
- Patientenleitfaden Bipolare Störungen (PPP Baden): Download6
Belastungsstörungen (PTBS, Anpassungsstörung)
- Kantonsspital Winterthur – PTBS: https://www.ksw.ch/gesundheitsthemen/posttraumatische-belastungsstoerung7
- Broschüre „Wenn das Vergessen nicht gelingt“ (SRK/migesplus): https://www.migesplus.ch/publikationen/wenn-das-vergessen-nicht-gelingt8
- UniversitätsSpital Zürich – PTBS: https://www.usz.ch/krankheit/posttraumatische-belastungsstoerungen9
Somatoforme Störungen (Schlaf, Ess-, Sexualstörungen)
- USZ – Somatoforme Störungen: https://www.usz.ch/fachbereich/konsiliarpsychiatrie-psychosomatik/angebot/somatoforme-stoerungen10
- Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen – Schlafstörungen: https://www.psychologie.ch/de/formapsy/8179bdae-916c-40f7-ad18-0cb04ec64f8011
- Schweizerische Gesellschaft für Essstörungen (SGES): https://sges-ssta-ssda.ch12
Persönlichkeitsstörungen
- Psychiatrische Universitätsklinik Zürich – Persönlichkeitsstörungen: https://www.pukzh.ch/…/persoenlichkeitsstoerung13
- UPK Basel – Persönlichkeitsstörungen: https://www.upk.ch/erwachsene/hilfe-bei/persoenlichkeitsstoerungen14
- UPD Bern – Stabilisierung & Emotionsregulation bei PS: https://www.psy.ch/…/persoenlichkeitsstoerungen-und-trauma15
Entwicklungsneurologische Spektrumstörungen (Autismus, ADHS)
- ADHS-Organisation elpos Schweiz: https://elpos.ch16
- Schweizerische Fachgesellschaft ADHS: https://adhs.store/pages/adhs-fachstellen-schweiz17
- (Für Autismus: Ergänzend empfehlenswert sind regionale Autismus-Fachstellen, z. B. Autismus Schweiz: https://autismus.ch)
Referenzen
1Schweizerische Gesellschaft für Zwangsstörungen. https://www.zwaenge.ch/
2Ängste, Phobien und Zwänge – UPK Basel. https://www.upk.ch/erwachsene/hilfe-bei/aengste-phobien-und-zwaenge
3Selbsthilfeangebote zum Thema Zwangsstörungen. https://www.selbsthilfeschweiz.ch/shch/de/selbsthilfeangebote/themenliste~thema~Zwangsst-rungen~.html
4Home – SGBS Bipolar. http://swiss-bipolar.ch/
5smf_2019_08325.pdf – Psychiatrie. https://www.psychiatrie.ch/fileadmin/SGPP/user_upload/Fachleute/Empfehlungen/Hasler_Greil_2019_Behandlungsempfehlung_bipolare_Stroerungen.pdf
6Manisch-depressive (bipolar-affektive) Störungen – ppp-baden.ch. https://www.ppp-baden.ch/download/informationsleitfaden_bip_aff_st.pdf
7Posttraumatische Belastungsstörung PTBS | KSW. https://www.ksw.ch/gesundheitsthemen/posttraumatische-belastungsstoerung/
8Wenn das Vergessen nicht gelingt – migesplus.ch. https://www.migesplus.ch/publikationen/wenn-das-vergessen-nicht-gelingt
9Posttraumatische Belastungsstörungen (PTSD) – USZ. https://www.usz.ch/krankheit/posttraumatische-belastungsstoerungen/
10Somatoforme Störungen – Behandlung – USZ. https://www.usz.ch/fachbereich/konsiliarpsychiatrie-psychosomatik/angebot/somatoforme-stoerungen/
11Psychotherapie bei Schlafstörungen – Formapsy – Föderation der …. https://www.psychologie.ch/de/formapsy/8179bdae-916c-40f7-ad18-0cb04ec64f80
12Schweizer Gesellschaft für Essstörungen SGES. https://sges-ssta-ssda.ch/
13Persönlichkeitsstörung – Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUK). https://www.pukzh.ch/unsere-angebote/kinder-und-jugendpsychiatrie/behandlungsschwerpunkte/persoenlichkeitsstoerung/
14Persönlichkeitsstörungen – UPK Basel. https://www.upk.ch/erwachsene/hilfe-bei/persoenlichkeitsstoerungen
15Stabilisierung, Emotionsregulation & Konfrontation bei … – psy.ch. https://www.psy.ch/hilfe-finden/angebotsfinder/stabilisierung-emotionsregulation-konfrontation-bei-persoenlichkeitsstoerungen-und-trauma/
16ADHS-Organisation elpos Schweiz | Fachstellen und Angebote. https://elpos.ch/
17ADHS-Fachstellen Schweiz: Wissen und Netzwerk. https://adhs.store/pages/adhs-fachstellen-schweiz
